Forschungspolitik trotz wissenschaftlichen Betruges

Veröffentlicht: Juli 3, 2011 von C.R. in Bildungspolitik
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Zum speziellen Fall von Koch-Mehrin und der allgmeinen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und der Bedeutung von wissenschaftlichen Plagiatsaffären im Allgemeinen:

Erschleiche dir ruhig deinen Doktortitel — das Schlimmste, was dir passiert, ist, dass du ihn wieder abgeben musst; die Vorteile, die du dir damit unrechtmäßig verschafft hast, darfst du weiterhin genießen. […] Das zeigt zurzeit niemand so deutlich, wie die gerade erst enttitelte Koch-Mehrin. […] Koch-Mehrin [fiel] nichts besseres ein, als der Universität die Schuld an ihrem Plagiat zuzuschieben und mit einer gerichtlichen Klage gegen den Titelentzug zu drohen. Aber damit nicht genug. Nur wenige Tage später lässt sie sich zum Vollmitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des Europaparlaments wählen [12].

Quelle und Weiterlesen: Das Ende der Lügen; Hervorhebung: Unzeitgemäß

Wer darüber nicht nur den Kopf schütteln mag, könnte hier eine Petition mit der Aufforderung zum Rücktritt Koch-Mehrins von ihrer Mtigliedschaft im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des Europaparlaments unterzeichnen.

[Aktualisierung]
„Am Ende war die Kritik zu heftig: Silvana Koch-Mehrin verzichtet auf ihren Sitz im Forschungsausschuss des EU-Parlaments. Die FDP-Politikerin, der Mitte Juni ihr Doktortitel aberkannt worden war, hatte heftige Schelte der deutschen Wissenschaftselite einstecken müssen.“ Quelle: Spiegel Online

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