Trauma Referendariat

Veröffentlicht: April 30, 2012 von C.R. in Bildungspolitik

Aufgrund von G8 und Referendaraitszeitverkürzung sollte man Übersetzungen des griechischen scholé als Muße zeitgemäß als Ausdrucksfehler anstreichen:

„Nie zuvor hatten Referendare so wenig Zeit wie heute. Die Bundesländer verkürzen ihren Vorbereitungsdienst und Schulleiter setzen die Anfänger oft wie fertige Lehrer ein. So eine Lehrzeit traumatisiert die jungen Akademiker, warnt ein Experte […] Rohlje bezeichnet das Referendariat mittlerweile als „gesellschaftlich akzeptierte Traumatisierung“ junger Akademiker. „Die Probleme sind nicht neu, aber potenzieren sich“, sagt der Psychotherapeut, der glaubt, dass für den Lehrerberuf eine enorme Kommunikations-, Konflikt- und Problemlösungsfertigkeit nötig ist, die vor allem eines braucht: Zeit.““ Quelle zum Weiterlesen: SPON

 

Kommentare
  1. Ichirgendwas sagt:

    Ich kann das nur unterschreiben. Ich habe mein 1. Staatsexamen mit 1,6 gemacht und werde momentan an einer Hauptschule „verheizt“. Von mir werden Sachen erwartet, die nicht mal ein „fertiger“ Lehrer auf die Reihe bekommt. Ich war so voller Hoffnung und Freue in diesen Beruf gegangen und nun stehe ich vor dem Trümmerhaufen meiner Existenz. Danke NRW, Danke Studienseminar Siegen verheizt weiter junge, motivierte und qualifizierte Leute…

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