Unbehagen eines EX-Referendars

Veröffentlicht: September 26, 2012 von C.R. in Gedankenrauschen
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Im Referendariat wurde uns beigebracht, dass eine hohe Schüleraktivität wichtig sei. Diese kann erreicht werden durch Sozialformwechsel (etwa: Lehrerimpulsvortrag zu Partnerarbeit zu Gruppenarbeit) und Handlungsorientierung: Schüler und Schülerinnen sollten selbst etwas tun und nicht nur zuhören. Manchmal zitierte man in diesem Kontext mehr oder weniger passend: „Lernen mit Kopf, Hand und Herz.“ Alles eingebettet durch gutes Claasroom Management. Unter letzterem pädagogisch fremdwirkenden Begriff verstand ich damals noch wohlwollend bis ironisch gut vorbereitete und schon vor Stundenbeginn ausgeteilte Arbeitsblätter und Folien, zu wissen wo die Kreide liegt und eine tickende Uhr an der Wand. Das man Claasroom Management aber auch anders verstehen kann, im Sinne des „Whole Brain Teaching“ wurde mir bei Betrachtung folgenden Videos bewusst, welches ich mit zunehmenden Unbehagen betrachtet habe. Ist das noch Pädagogik im Sinne des Kindes oder Gehirnwäsche (Kopf), Verhaltensabrichtung (Hand) mit evozierten Emotionen (Herz)? Dabei sind doch alle oben genannten Kriterien des sogenannten „guten Unterrichts“ erfüllt …

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